Was gibt es nicht mehr mit HTML 5?

HTML 5 hält zusammen mit CSS 3 viele Neuerungen für uns bereit. Allerdings musste auch einiges Altes dafür weichen. Das Beginnt mit dem Ende von <applet> und einigen Textauszeichnungen, nämlich <big>, <strike>,<tt>, <u> und <s>. Das Tag <acronym> ließ sich kaum von <abbr> (Abkürzung) unterscheiden. Auch <dir> und <isindex> stammen aus einer anderen Zeit und sind jetzt nicht mehr dabei. Die Tags <center>, <font> und <basefont> gibt es nicht mehr. Auch die Attribute wurden ausgedünnt. Das Attribut name gibt es jetzt nur noch bei Formular-Elementen, und die Attribute width, height, align und border wurden wie auch andere stark eingeschränkt. Und endlich sind auch die leidigen Frames Geschichte. Bei aktuellen Seiten kommen sie sowieso kaum noch vor. Und wenn man unbedingt Frames braucht, kann man sie mit dem <iframe>-Tag nachbauen, denn das soll es weiterhin geben.

2010-08-27T07:57:20+02:00August 27th, 2010|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Was gibt es nicht mehr mit HTML 5?

Neue Formulare mit HTML 5

Eine der Grundlagen von HTML 5 hieß Web Forms 2.0. Auf dieser Basis wurden die Formularmöglichkeiten von HTML stark erweitert. Die meisten Neuerungen kommen als diverse neue Attributwerte von <input type="…"> daher. Bis dato konnte man damit nur Textfelder, Checkboxen, Radiobuttons und Submit-Schaltflächen erzeugen, jetzt gibt es viele Spezialvarianten wie number, tel, url, color oder email. Opera zum Beispiel erkennt diese Typen heute schon und hält dazu Eingabehilfen wie die Pfeiltasten zum herauf- und herunterzählen beim Typ "number" vor. Der Vorteil der neuen Datums- und Zeitfelder wie datetime, datetime-local, date, month, week oder time ist offensichtlich: Der Browser stellt dabei eine Datumsauswahl als kleinen Kalender dar, über den man das Datum "picken" kann. Die Uhrzeiten werden über Pfeiltasten eingestellt. Selbst Schieberegler und Comboboxen kann man jetzt ohne Javascript erzeugen. Eine Auswahl von URLs läßt sich zum Beispiel so realisieren: <input list="webseiten"> <datalist> <option value=https://www.homepage-anleitung.de> <option value=http://www.webwork-magazin.net> </datalist>

2010-11-21T23:17:47+02:00August 26th, 2010|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Neue Formulare mit HTML 5

Mit HTML 5 zeichnen

Canvas heißt die Technik, mit der man direkt im Browser zeichnen kann. Canvas heißt Leinwand – der Name passt also für die Grafiken, die über die Javascript-Schnittstlle kontrolliert werden. Hier ein Canvas-Beispiel, das einen Kreis malt: <canvas id="kreis" width="200" height="200">Ihr Browser kann noch kein Canvas!</canvas> <script> var canvas = document.getElementById('kreis'); if (canvas.getContext) { var c 0 canvas.getContext('2d'); c.beginPath(); c.arc(75,75,50,0,Math.PI*2,true); c.fill(); } </script> Die Steuerung durch Javascript macht Canvas besonders für Animationen bis hin zu kompletten Browserspielen interessant. Die Webkit-Entwickler, denen wir Canvas verdanken, arbeiten sogar daran, die Grafikbibliothek OpenGL ES mit Canvas ansprechen zu können. Mit dieser Variante sind dann nicht direkt zur HTML-Spezifikation zählt, lassen sich dann dreidimensionale Objekte im Browser darstellen und animieren.

2010-08-23T08:31:07+02:00August 23rd, 2010|Allgemein|1 Kommentar

Joomla 1.6 als Beta

Von Joomla 1.6 sind drei neue Beta-Versionen veröffentlicht worden. Diese neuen Versionen geben eine Vorschau der neuen Funktionen in dem CMS.  Eine neue Funktion erlaubt die Aktualisierung von Erweiterung mit einem einfachen Knopfdruck. Dieses neue Feature erhöht die Sicherheit, denn wenn es einfach geht, spielen die Benutzer die nötigen Updates schon eher zeitnah ein und schließen damit eventuell vorhandene Sicherheitslücken. Von dem eher starren Rollen- und Rechte-System geht Joomla 1.6 auch ab. Man kann jetzt Benutzern gezielt einzelne, ihren Aufgaben angepasste Rechte zuordnen. Auch Kategorien und Pfadtiefen wurden ausgebaut. Die neue Version kann jetzt mit unbegrenzter Tiefe der Verschachtelungen klarkommen. Die Unterstützung semantischer XHTML-Links wird auch noch ausgebaut. Unter der Oberfläche hat sich auch einiges geändert. Die Version 1.6 von Joomla wird mindestens PHP 5.2 brauchen, um zu laufen. Damit ist dann Joomla unter PHP 4 passé.

2010-08-16T07:48:01+02:00August 19th, 2010|Allgemein|1 Kommentar

Farbverlauf mit CSS 3

Zu den neuen Möglichkeiten, die CSS 3 bietet, gehören auch Farbverläufe. Man setzt sie ja gerne als Hintergrund ein, um mehr Tiefe zu gewinnen oder besonders seit dem Web 2.0-Hype auch als feines Design bei Schaltflächen und Formularelementen. Bisher wurden Farbverläufe meist mit einer entsprechenden Grafik realisiert, die den Elementen als Hintergrund zugewiesen wurde. Das ist nun mit CSS 3 wesentlich leichter zu machen – und man braucht kein Grafikprogramm mehr, um den Verlauf zu erzeugen und als Bild zu speichern. Der gewünschte Verlauf wird mit CSS 3 einfach definiert. Um einen linearen Farbverlauf von oben nach unten und zum Beispiel von rot nach weiß zu erzeugen, brauchen Sie folgende Definitionen in Ihrem Stylesheet: background: #f00; background:  -moz-linear-gradient(top, #f00, #fff); background:  -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, from(#f00), to(#fff)); Im Beispiel ist die erste Zeile ein einfaches Fallback auf rot, das jeder Browser beherrscht. Die zweite Zeile definiert den Verlauf für den aktuellen Firefox und die dritte für Safari und Chrome. Dem Internet Explorer muss man dabei noch mit einem Gradienten-Filter unter die Arme greifen, damit auch er den Verlauf ohne Grafikbildchen erzeugen kann: -ms-filter: "progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient(startColorstr= #ffff0000, endColorstr= #ffffffff)"; filter: "progid:DXImageTransform.Microsoft.gradient(startColorstr= #ffff0000, endColorstr= #ffffffff)";

2012-10-08T18:12:37+02:00August 16th, 2010|Allgemein, HTML|9 Kommentare

Page Rank – gibt es das noch?

Kennen Sie den Google Dance? Wenn die vielen Server von Google unterschiedliche und sich schnell ändernde Ergebnisse auswerfen, tanzt der Riese, und nach ein paar Tagen sind die neuen Page Ranks auf allen Google Servern eingestellt. Es dauert aber immer länger, bis die Suchmaschine Google mit einem Update der Page Ranks aufwartet. Und das hat System, den schon lange ist der Page Rank, den der Namensgeber und Google-Mitbegründer Larry Page entwickelte, nicht mehr allein für die Platzierung einer Seite in den Suchergebnissen entscheidend. Deshalb müssen Internet-Schaffende in Zukunft neue Wege bei der Suchmaschinen-Optimierung gehen. In diesem Zusammenhang hört man immer wieder von einem sogenannten Trust Rank, der angeblich den Page Rank ablösen soll. Auch der Trust Rank ist ein Verfahren zur Bewertung der Qualität von Internetseiten. Dies Verfahren hat eine hierarchischere Struktur als der Page Rank, denn alles geht von einigen wenigen vorab als vertrauenswürdig bestimmten Seiten aus, die dies Vertrauen (Trust) durch Links weiter vererben können.

2010-08-11T18:34:14+02:00August 12th, 2010|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Page Rank – gibt es das noch?

Surfer sind ungeduldig

Eine aktuelle Forrester Consulting-Studie beschäftigt sich mit der Performance von Ecommerce-Angeboten, und die Ergebnisse lassen aufhorchen. Es wurde festgestellt, dass Besucher von Online-Shops extrem ungeduldig sind. Wenn eine Seite nach zwei Sekunden nicht vollständig aufgebaut ist, gehen die ersten, und wenn es mehr als drei Sekunden braucht, klicken 40 % schon weiter zur Konkurrenz. Und je kaufkräftiger die Besucher sind, umso anspruchsvoller sind sie diesbezüglich auch. Die Leute verhalten sich aber auch in anderen Bereichen des Netzes nicht anders. Egal, ob sie nach einem Download suchen oder in Bildergalerien stöbern – wenn die Seiten sich zu langsam aufbauen, sind die Surfer schneller weg, als man glaubt. Deshalb ist ein Tuning für langsame Internetseiten dringend zu empfehlen. Hilfreich dabei sind Online-Checks, mit denen man eine Internetseite prüfen kann. Ladezeit-Testprogramme finden Sie beim Hoster 1&1, bei siteoptimization.com  oder bei linkvendor.com und vielen anderen Anbietern. Diese Programme zeigen die Ladezeit für die Seite bei verschieden starken Internetanbindungen an und einige machen auch Vorschläge, wie die gemessenen Ladezeiten verbessert werden können. Auch der Browser Firefox kann für die Messung der Ladegeschwindigkeit der Seiten eingerichtet werden. Mit der Erweiterung Page Speed, die das Addon Firebug benötigt, wird am unteren Rand des Browserfensters eine Seitenanalyse eingeblendet. Der Analysator erkennt nicht nur zu [...]

2010-08-08T15:38:45+02:00August 9th, 2010|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Surfer sind ungeduldig

Der Einsatz von Cloud-Servern

Einer der wichtigsten Trends der letzten Jahre ist Cloud Computing, und das findet man heute schon im Serverbereich bei allen großen Internet-Providern. Das System bietet jederzeit verfügbare und in beide Richtungen skalierbare Kapazitäten, für die man nur nach der tatsächlichen Nutzung bezahlt. Cloud Computing ist schon fast ein Synonym für Kosteneinsparung und entwickelt sich wegen seines unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnisses immer mehr zu einer Alternative zum klassischen Hosting. Im Grunde bekommt man dabei Infrastruktur als Service. Cloud Server vereinen die Vorteile eines dedizierten Servers mit denen eines virtuellen Servers. Der Anwender hat also alleinigen Systemzugriff wie auf einem dedizierten Server und kann dabei die Prozessorleistung, den Arbeitsspeicher und den Festplattenplatz im Rahmen der Kapazitäten des Servers frei festlegen. Eine Änderung dauert nur wenige Minuten. Wenn man zum Beispiel durch eine Werbekampagne auf dem Server viel Verkehr erzeugt und die Antwortzeiten langsam in die Knie gehen, schaltet man einen oder mehrere Prozessorkerne hinzu und erweitert den Arbeitsspeicher, und schon ist der Server der hohen Last gewachsen und gibt die Seiten wieder mit akzeptablen Antwortzeiten aus. Ist die Kampagne dann langsam abgeebbt, kann man die zusätzlichen Kapazitäten wieder freigeben und hat ab dem Zeitpunkt wieder geringere Kosten für den Server.

2010-08-05T08:54:25+02:00August 5th, 2010|Allgemein|1 Kommentar

Der SSH-Client Putty

Wenn man häufig auf Rechner im Internet zugreifen muss, stellt sich schnell die Frage nach einer sicheren Verbindung. Wenn man auf die Einrichtung eines Virtuellen Privaten Netzwerks (VPN) verzichten möchte, bietet das SSH-Protokoll, auch Secure Shell genannt, eine gute und kostengünstige Alternative. Über SSH kann man eine verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern aufbauen und so den gesamten Datenverkehr wirksam vor fremdem Zugriff schützen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob man auf dem entfernten Server die Internetseite pflegt, Datenbanken sichert oder beliebige andere Daten austauscht – mit SSH-Verbindungen über Putty ist man auf der sicheren Seite. Putty ist vor drei Jahren zum letzten Mal upgedatet worden. Dabei ist er immer noch der beliebteste SSH-Client der Profis. Seine Beliebtheit bei Server-Admins hat sicher auch damit zu tun, dass das Programm nicht installiert werden muss und damit schnell einsatzbereit ist. Natürlich hat auch die kostenfreie Nutzung zu Puttys weiter Verbreitung beigetragen.

2010-08-02T09:16:37+02:00August 2nd, 2010|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Der SSH-Client Putty
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