Der neue Google-Browser Chrome 67

In der aktuellen Version 67 seines Webbrowsers schließt Google einige Sicherheitslücken, entfernt einen Sicherheitsmechanismus und fügt im Gegenzug auch einen neuen für weitere Nutzer hinzu. Das Sicherheitsfeature Site Isolation soll zwar In Chrome 67 immer noch nicht standardmäßig, aber doch schon für immer mehr Nutzer aktiviert sein. Den Standard HTTPS Public Key Pinning (HPKP) hat Google jetzt wieder aus Chrome entfernt. In Version 67 haben die Entwickler immerhin 34 Sicherheitslücken geschlossen. Keine davon war aber als kritisch eingestuft und nur neun davon sind mit dem Bedrohungsgrad "hoch" eingestuft. Die Sandbox-Erweiterung Mit der Site Isolation sollen Webseiten effektiv voneinander abgeschottet werden, weil die Seiten jeweils als eigene Prozesse laufen. Dieser Schutz ergänzt die Sandboxen, in denen Chrome die Webseiten öffnet. Durch Site Isolation soll es Angreifern noch schwerer gemacht werden, über eine manipulierte Internetseite Informationen von anderen Seiten abzugreifen. Dieser Ansatz soll vor allem vor den gefürchteten Seitenkanal-Angriffe wie beispielsweise den CPU-Lücken Meltdown und Spectre sowie UXSS-Attacken schützen. Mit der neuen Browserversion Chrome 67 soll das Feature jetzt für noch mehr Nutzer aktiv sein. Wer die Funktion noch nicht hat und sie aktivieren möchte, gibt in die URL-Zeile chrome://flags ein. Danach sucht man dann nach "Strict site isolation" und aktiviert diesen Eintrag. Wenn Chrome dann neu gestartet wurde, ist das neue Sicherheitsfeature aktiv. [...]

2018-05-31T00:26:45+02:00Mai 31st, 2018|Browser, Coding, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Der neue Google-Browser Chrome 67

Browser Chrome sieht HTTPS als Standard

Googles Browser Chrome setzt künftig voraus, dass die Verschlüsselung von Internetseiten mit sicherem HTTP (HTTPS) als Standard angesehen werden kann. Es beginnt mit Chrome 69... Deshalb markiert der Browser  solche Seiten in Zukunft nicht mehr mit dem grünen Schloss und dem Wort „Sicher“ in der Adressleiste. Diese Änderung soll mit der Einführung von Chrome 69 im September eingeführt werden. HTTP-Seiten ohne Verschlüsselung kennzeichnet Chrome zurzeit nur mit einem grauen Ausrufungszeichen. Ab der Version 68, die im Juli veröffentlicht werden soll, erscheint neben dem Ausrufungszeichen zusätzlich der Hinweis „Unsicher“ gegeben werden. …und geht mit Chrome 70 weiter Mit Chrome 70, der für Oktober geplant ist, soll die Warnung weiter verschärft werden. Dann soll bei allen Texteingaben in unverschlüsselte Websites die Farbe der Verschlüsselungs-Warnung von Grau nach Rot wechseln und das Ausrufezeichen gegen ein rotes Warndreieck ausgetauscht werden. Kostenlose und günstige SSL-Zertifikate Heutzutage sind Zertifikate für die Verschlüsselung von Websites schon bei so manchen Anbietern schon fester Bestandteil von Hostingpaketen. Außerdem bietet unter anderem die Non-Profit-Organisation Internet Security Research Group mit ihrer Initiative Let’s Encrypt kostenlose SSL-Zertifikate an. Schon länger setzt sich Google für die standardmäßige Verschlüsselung des Datenverkehrs zwischen Browser und Webserver ein. Um die Verbreitung von HTTPS-Websites zu erhöhen, werden sie schon seit mehreren Jahren in [...]

2018-05-22T16:40:00+02:00Mai 22nd, 2018|Browser, HTML, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Browser Chrome sieht HTTPS als Standard

Das neue Chrome-Design wird runder

Mit deutlich weniger Ecken und Kanten kommt das neue Design des Google-Browsers Chrome in Zukunft daher. Einen ersten Eindruck von den kommenden Änderungen gewinnt man nun schon bei der Canary-Entwicklerversion des Browsers. Zuerst fallen vor allem die auffällig abgerundeten Browser-Tabs und die abgerundete "Omnibar"-Adressleiste ins Auge. Auch das Nutzer-Icon rutscht jetzt neben die Omnibar. und die bisherige Schaltfläche für neue Tabs hat sich in einem Plus-Symbol verwandelt. Ein erster Blick auf das neue Design Wer schon mal einen Blick auf das neue Chrome-Design werfen möchte, muss man die aktuelle Canary-Version 68 installieren und unter chrome://flags#top-chrome-md das UI-Layout "Refresh" einstellen. Nach einem notwendigen Neustart kann man dann die runden Tabs sehen. Dabei handelt es sich um einen frühen Status, und in den nächsten Wochen sind noch weitere Änderungen zu erwarten, bevor das neue Design dann auch irgendwann in der stabilen Version von Googles Browser zu sehen sein wird. Laut 9to5Google folgt das neue Chrome-Design dem "Material Design Refresh" (MdRefresh), das man auch als "Material Design 2" (MD2) kennt, Mehr Details zu diesem überarbeiteten Material Design könnte es auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2018 geben, die am 8. Mai startet. Auf der I/O 2014 hatte Google ja seine Designrichtlinien zum ersten Mal vorgestellt.

2018-04-25T07:11:18+02:00April 25th, 2018|Allgemein, Browser, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Das neue Chrome-Design wird runder

Google bringt Sicherheitsupdate für Chrome

Gestern hat Hersteller Google eine abgesicherte Version seines Browser Chrome für mehrere Betriebssysteme freigegeben. Sowohl in Chrome als auch in Chromium wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2018-6056) beseitigt, deren Angriffsrisiko von den Chrome-Entwicklern als „hoch“ eingestuft wurde. Zu derselben Einschätzung kommt auch das Notfallteam des BSI CERT Bund. Googles eigenem Sicherheitsteam Project Zero war die Schwachstelle vor 14 Tagen aufgefallen. Details gibt Google noch nicht an Der Konzern will aber erst dann genauere Details zu den über diese Schwachstelle möglichen Angriffen veröffentlichen, wenn ein deutlicher Anteil der Chrome-Nutzer die gehärtete neue Version 64.0.3282.167 abgerufen hat. CERT Bund warnt davor, dass Angreifer über die Schwachstelle in der JavaScript Engine V8 des Google-Browsers aus der Ferne und völlig ohne Authentifizierung in Systeme eindringen können. Das kann dann zu einer DoS-Attacke, aber auch zur Ausführung von Schadcode auf den angegriffenen Rechnern führen.

2018-02-28T19:07:51+02:00Februar 16th, 2018|Browser, Coding, Javascript|Kommentare deaktiviert für Google bringt Sicherheitsupdate für Chrome

Google hat Chrome 64 freigegeben

Google hat soeben die neue Version 64.0.3282.119 seines Browsers Chrome online gestellt. Das Update ist ab sofort für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar. Zu den neuen Funktionen des Browsers gehört unter anderem zum Beispiel einen verbesserter Popup-Blocker – darüber hinaus beseitigt das Update insgesamt 53 Sicherheitslücken. 53 Sicherheitslücken gefixt Einzelheiten zu den abgesicherten Lücken nennt Google allerdings nur zu 24 der Anfälligkeiten, die von externen Forschern an Google gemeldet wurden und dafür von Google mit Prämien in Höhe von 22.000 Dollar belohnt wurden. Davon gingen alleine 4.000 Dollar an den deutschen Sicherheitsexperten Tobias Klein und 3.000 Dollar an einen anonymen Nutzer. Die Höhe dieser Belohnungen (Bounties) richtet sich normalerweise nach der Schwere der Anfälligkeit. Der neue Popup-Blocker Der neue Popup-Blocker von Chrome 64 schützt jetzt auch vor transparenten Overlays, welche die gesamte Seite bedecken und damit alle Klicks abfangen, um dann einen neuen Tab oder ein neues Browserfenster zu öffnen. Auch das Tarnen von Links zu externen Websites als Wiedergabe-Buttons oder Bedienelemente der besuchten Website soll er verhindern. Ein solches Verhalten einer Website stuft der Browserhersteller als „missbräuchlich“ ein. Benutzer, die den Browser schon installiert haben, dürften das Update in den kommenden Tagen automatisch erhalten. Man kann das Update aber auch von der Google-Website downloaden oder über das Menü im [...]

2018-01-27T21:10:18+02:00Januar 25th, 2018|Browser, Coding, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Google hat Chrome 64 freigegeben

Firefox Quantum ist ein Hit

Viele Entwickler sind  irgendwann in den letzten Jahren von Mozillas Firefox auf Googles Chrome umgestiegen – und es sieht so aus, dass mit Firefox Quantum so mancher davon den Weg zurück gefunden hat. Hersteller Mozilla ist voll des Lobes, weil die neue Generation seines Firefox-Browsers bei den Nutzern so gut ankommt. Die Grenze von 100 Millionen Installationen erreichte Firefox Quantum schneller als jedes andere frühere Release. Das „größte Update aller Zeiten“ läuft inzwischen auf 170 Millionen Endgeräten, und auch die Firefox-Apps werden von der Aufmerksamkeit befördert. Dabei kommen noch täglich Millionen neuer User hinzu, und die Anzahl von Chrome-Usern, die zu Firefox gewechselt sind, stieg um 44 Prozent. Auch die Mobilnutzerzahl wächst Auch die Mobilversion verzeichnet mit um 24 Prozent gestiegenen Downloads deutliche Zuwächse. Selbst Firefox Klar mit seinem Schwerpunkt auf dem Datenschutz hat sogar 48 Prozent mehr Downloads. Viele Add-Ons für Firefox Quantum verfügbar Wo Licht ist, ist meist auch Schatten: Weniger begeistert sind zahlreiche Nutzer, bei denen viele Add-ons seit dem Quantum-Update nicht mehr funktionieren. Add-Ons für Quantum dürfen nämlich nur noch Webextension-APIs verwenden - die bisherigen Schnittstellen wurden abgeschaltet. Dafür sind aber inzwischen über 1000 Erweiterungen für Quantum verfügbar. Mozilla sagt dazu: "Das Add-On-Ökosystem bleibt stark“. Das hervorragende Feedback der Benutzer hat die [...]

2018-01-28T01:56:58+02:00Dezember 13th, 2017|Browser, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Firefox Quantum ist ein Hit

Chrome blockiert Code von Drittanbietern

Zwei von drei Chrome-Nutzern verwenden unter Windows Software, die mit dem Browser interagiert und sich dabei in dessen Prozesse einklinkt, hat Google festgestellt. Als bestes Beispiel dafür nennt der Chrome-Hersteller Virenschutzprogramme, die ihren Code direkt in den Chrome-Browser „injizieren“, um die Nutzer dadurch besser vor Malware zu schützen. Allerdings verschärfen genau solche Verfahren ein Problem verschärft: Durch den injizierten Fremdcode steigt nämlich die Absturzrate des „Wirts-Browsers“ Chrome um satte 15 Prozent, schreibt Chris Hamilton vom Chrome-Stabilitätsteam. In Zukunft sieht er Chrome-Erweiterungen und das Native-Messaging-API als modernere und absturzsicherere Alternativen zur Code-Injektion. Dreistufige Absturzvermeidung Um die hohe Absturzrate des aktuellen Platzhirschen unter den Browsern auf dem Markt merklich zu senken, will Chrome ab Juli 2018 Drittanbieter daran hindern, ihren Code in den Chrome-Browser unter Windows zu einzufügen. Der Plan ist dreistufig: Ab April zeigt Chrome 66 nach einem solchen Absturz nur einen Warnhinweis an, der dem Nutzer erläutert, dass der Code eines Drittanbieters Ursaches des Crashs war. Außerdem empfiehlt der Browser dann, die betroffene Software upüzudaten– oder aber zu deinstallieren. Ab Juli wird es dann wirklich ernst, denn ab dann hindert Chrome 68 die Programme Dritter daran, Code in einen Chrome-Prozess zu injizieren. Falls diese Blockierung dann aber den Start des Browsers verhindern sollte, wird Chrome das Einschleusen des Codes [...]

2017-12-04T00:35:58+02:00Dezember 4th, 2017|Browser, Javascript|Kommentare deaktiviert für Chrome blockiert Code von Drittanbietern

Chat-Widget mit Nebentätigkeit

Viele Unternehmen setzen zum Online-Kundensupport Chat-Widgets ein, über die sie den Kontakt mit ihren Kunden auf der Webseite pflegen können. Das bekannte Tool Live Help Now ist nun bei einer ungenehmigten Nebentätigkeit erwischt worden: In das Programm war das Krypto-Mining-Script Coinhive integriert, das im Betrieb die Leistung der beteiligten Rechner missbrauchte um darauf Kryptogeld zu schürfen. Dieses Chat-Tool wird von etwa 1.500 Websites benutzt. Sollten Sie als Webworker das Widget ebenfalls benutzt haben, wäre eine Prüfung der entsprechenden Internetpräsenzen dringend anzuraten. Es ist noch nicht ganz klar, ob die Entwickler des Dienstes das Skript vielleicht vorsätzlich eingebaut haben oder ob sie selbst Opfer eines Angriffes von Dritten geworden sind. Sie waren wegen Thanksgiving (Feiertag) und Black Friday in den USA nicht auf Anhieb zu erreichen. Nach vorliegenden Screenshots steigt die CPU-Auslastung nach Einbau des Skriptes mit  dem Mining-Code stark an. Die ca. 1.500 Webseiten, die das Widget aktuell nutzen, trugen damit unwissentlich zu einer deutlich höheren Leistungsaufnahme der PCs ihrer Kunden bei. Bei einem aktuellen Test vor 2 Tagen konnte Golem den Coinhive-Code in dem Widget nicht mehr feststellen.

2017-11-26T20:57:28+02:00November 26th, 2017|Allgemein, Browser, Javascript, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Chat-Widget mit Nebentätigkeit

Vivaldi 1.13 mit neuer Tab-Verwaltung

Wer häufig mit vielen geöffneten Tabs seines Browsers im Internet verliert dabei schnell den Überblick, was unter welchem Tab steckt.Denn statt der URLs sind dann nur noch bunte Favicons zu sehen, was es deutlich erschwert, dort eine bestimmte Seite zu lokalisieren. Hier will die neueste Version des Vivaldi-Browser Abhilfe schaffen: Der aktuelle Vivaldi 1.13 bietet mit seinem "Window Panel" eine praktische Möglichkeit zur Verwaltung von mehreren Tabs. Das neue Panel in Vivaldi 1.13 zeigt in der Seitenleiste alle geöffneten Tabs in einer Baumansicht an. In diesem Bereich kann der Benutzer jetztr die Tabs mit Drag and Drop umsortieren und sie anheften, aktualisieren, duplizieren oder auch schließen. Sogar eine Tabsuche ist mit an Bord. Zum Platzsparen kann man mehrere Tabs auch in einer Gruppe zusammenführen. Über das neue Panel kann man auch mit unerwünschtem Sound nervende Tabs gezielt zur Ruhe bringen ("Audio aus"). Genau wie Opera und Chrome basiert auch Vivaldi auf Chromium. Vivaldi 1.13 steht ab sofort für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das Update wird nach und nach verteilt, und ein schon installierter älterer Vivaldi-Browser lädt das Update in aller Regel auch automatisch herunter.

2017-11-22T18:34:01+02:00November 22nd, 2017|Browser, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Vivaldi 1.13 mit neuer Tab-Verwaltung

Browser-Updates für Firefox, Firefox ESR und Tor

In Firefox, Firefox ESR (Extended Support Release) sowie dem auf ESR basierenden Tor Browser finden sich mehrere Sicherheitslücken, die Angreifern unter bestimmten Umständen das Ausspähen von Informationen, Cross-Site-Scripting-Angriffe und sogar das Ausführen beliebigen Codes mit den Rechten des Browsers möglich machen. Nach aktuellen Sicherheitshinweisen von Mozilla sind alle Vorgänger-Versionen des Browsers Firefox 57 aka Quantum und Firefox ESR vor dem aktuellen Release 52.5 betroffen. Die Versionen vor 7.0.10 des anonymisierenden Tor Browsers sind such verwundbar, weil der Tor-Browser auf Firefox ESR aufsetzt. Unter den insgesamt 15 in Firefox geschlossenen Sicherheitslücken bewerten die Entwickler drei als "kritisch" und eine als "hoch". Weitere elf Lücken ordnen sie als "niedrig" bis "mittel" ein. Das Notfallteam des BSI CERT Bund sieht das aber durchaus etwas anders: Es stufte das von den Sicherheitslücken ausgehende Risiko durchgängig als "sehr hoch" ein. Benutzer sollten in jedem Fall zügig updaten: Die abgesicherten Versionen des im Zuge des Projekts Quantum rundum überarbeiteten und nun deutlich schnelleren und ressourcenschonenderen Firefox 57 und von ESR 52.5 stehen zum Download bereit. Das gilt auch für den auf ESR 52.5 basierenden Tor Browser 7.0.10.

2017-11-17T09:24:08+02:00November 16th, 2017|Browser, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Browser-Updates für Firefox, Firefox ESR und Tor
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