Gulp-Projekte: Android überholt iOS

Wer häufiger mobile Projekte programmiert, sollte immer die Nachfrage im Auge behalten. Dazu berichtet die Plattform für IT-Freiberufler Gulp, daß Projekte in ihrem Mobilbereich immer häufiger auf Googles Android und nicht auf iOS von Apple basieren. Bei der Nachfrage nach Mobil-IT-Projekten dürfte iOS noch im laufenden Jahr von Android überholt werden. Das verlautbarte die Freiberufler-Plattform, die nach eigenen Angaben dazu die Projektanfragen der letzten drei Jahre ausgewertet hat, gestern als Pressebericht. „2015 drehten sich die meisten Mobile-Projekte um iOS. Doch schon beim mittelfristigen Potenzial gewinnt Android. Blackberry ist noch überraschend gut zu monetarisieren, bietet aber wie Windows Mobile in Zukunft keine sichere Auftragslage“, kann man in der Auswertung nachlesen.

2016-02-16T07:38:08+02:00Februar 16th, 2016|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Gulp-Projekte: Android überholt iOS

Picasa wird von Google eingestampft

Googles Picasa setzt sich aus einer Bildbearbeitungssoftware und einem Webdienst zusammen, bei dem die Anwender ihre Fotos im Internet veröffentlichen können. Beide Picasa-Komponenten werden noch in diesem Jahr eingestellt. Die Desktop-Software wird es ab dem 15. März 2016 nicht mehr geben, die Picasa-Webalben werden dann im Mai 2016 geschlossen. Die Benutzer sollen auf Google Fotos wechseln, wo sie aber keine so umfassende Bearbeitungssoftware mehr erhalten. Wer seine Fotos und Videos in den Picasa-Webalben gespeichert hat, muss sich aber keine Sorgen machen: Google Fotos übernimmt die Onlinespeicherfunktion. Bilder und Videos wurden schon dorthin kopiert. Außer der Webanwendung von Google Fotos gibt es noch je eine iOS- und Android-App für diesen Dienst. Die Desktop-Software Picasa für Windows und OS X lässt sich zwar weiter verwenden, Updates dazu soll es aber nicht mehr geben.

2016-02-15T09:30:37+02:00Februar 15th, 2016|Bildbearbeitung|Kommentare deaktiviert für Picasa wird von Google eingestampft

TIOBE mit neuer Hitliste der Programmiersprachen

Ein schneller Blick auf den aktuellen Programmiersprachen-Index vom Januar 2016 der Firma TIOBE zeigt, daß Java auch weiterhin die meistgenutzte Programmiersprache ist. Das liegt hauptsächlich daran, dass das erfolgreiche Mobilbetriebssystem Android von Google ebenfalls weitestgehend auf Java basiert und daß die Programmiersprache Java grundsätzlich plattformunabhängig ist. Die Rangliste soll aktiven Programmierern einen Überblick  über die Popularität unterschiedlicher Programmiersprachen bei ihren Kollegen geben und entsteht durch simples Zählen der Treffer für die Anfrage "<language> programming" in 25 verschiedenen Suchmaschinen.

2016-02-03T18:52:41+02:00Februar 3rd, 2016|Allgemein, Javascript, PHP|Kommentare deaktiviert für TIOBE mit neuer Hitliste der Programmiersprachen

Ohne Programmierkenntnisse PowerApps erstellen

Im Rahmen seiner Convergence EMEA Conference hat Microsoft geradeseinen neuen Cloud-Service PowerApps vorgestellt. Mit PowerApps  erhalten Unternehmen ein Werkzeug zur Erstellung einfacher mobiler Apps und Web-basierter Geschäftsanwendungen, die auf allen Smartphones und Tablets laufen. Zur Nutzung des Cloud-Service sollen keine Programmierkenntnisse nötig sein. PowerApps kombiniert ein Cloud-Backend mit einfach zu bedienenden Werkzeugen, mit denen man die gewünschten Apps mittels vorkonfigurierter Templates mit Drag-and-drop zusammenstellen kann. Auf der Internetseite von PowerApps hält Microsoft ein (Video-)Tutorial zum Abruf bereit, das ein einfaches Beispiel zur Erstellung einer App auf Basis von bei Dropbox gespeicherten Daten zeigt. Da die PowerApps Browser-basiert sind, kann man sie auf nahezu allen wichtigen Mobilplattformen von iOS über Android bis Windows 10 nutzen.

2015-12-01T23:06:01+02:00Dezember 1st, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Ohne Programmierkenntnisse PowerApps erstellen

Google Map Maker mit eingebautem Aufpasser

Für Ersteller von Internetseiten eine gute Nachricht: Google hat seinen im Mai 2015 vorübergehend geschlossenen Dienst Map Maker jetzt in 51 Ländern wieder verfügbar gemacht. Um das erneute Aufkommen von Zwischenfällen zu vermeiden, wird der Map Maker jetzt in jedem Land von Moderatoren administriert. Vor der Schließung im Mai hatten Unbekannte zum Beispiel Polygone eingeschmuggelt, die einen auf Apples Logo pinkelnden Android-Roboter zeigten. Nach dem Neustart gibt es zusätzlich zu den regionalen Administratoren auch einen automatischen Prüfvorgang, und wenn der Zweifel hat, schaut sich ein Google-Mitarbeiter die entsprechenden Änderungen an. Leider können Freiwillige jetzt auch keine Polygone mehr hinzufügen und auch existierende nicht mehr bearbeiten. Map Maker kam schon vor zwei Wochen im Testbetrieb nach Bangladesch, Brasilien, Indien, Kanada, den Philippinen und der Ukraine zurück. Jetzt folgten 45 weitere Länder, darunter auch Deutschland und Googles Heimat USA, wie man in einem Blogbeitrag nachlesen kann. Es gibt aber auch eine freie Alternative zum Google Map Maker: das schon 2004 gegründete internationale Projekt OpenStreetMap. Auch hier können Nutzer an der Schaffung der Weltkarte mitwirken, indem sie zum Beispiel Fehler melden, bestehende Daten vervollständigen, neue Gebäude aus Luftbildern abzeichnen oder aber Straßen, Wege und interessante Orte per GPS-Gerät erfassen. Als besonders gutes Beispiel einer Karte auf der Grundlage dieser Daten gilt für viele europäische Länder die Freizeitkarte OSM.

2015-08-27T07:06:14+02:00August 27th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Google Map Maker mit eingebautem Aufpasser

Suchmaschine Bing mit Apps im Index

In einem Blogartikel bittet Bing-Manager Vincent Wehren Webmaster und SEO-Experten um Unterstützung beim Aufbau eines Index für Apps und App-Funktionen. Bisher konnten solche Inhalte für die Suchmaschinen nur  als geschlossene und nicht einsehbare Bereiche daherkommen. “Wir bei Bing glauben, dass es einen besseren Weg für Suchende gibt, Apps zu finden und mit ihnen zu interagieren”, schreibt der Manager. Daraus eröffne sich außerdem auch ein Modell mit großen Chancen für Publisher von Apps: “Viele von Ihnen werden dadurch in überlaufenen Kategorien besser konkurrieren können, in denen gewöhnlich eine Handvoll führender Anwendungen dominiert.” Für mehr und bessere Suchergebnisse zu Apps unterstützt Bing zwei offene Standards. Mit ihren Auszeichnungen sollen jetzt Betreiber von Internetseiten die Verbindung zwischen ihren Inhalten und ihrer App aufbauen – sowohl zu deren Inhalten als auch zu den Aufgaben, die sie damit erfüllt. Das von Facebook verbreitete App Links ist als offener Standard für das Deep-Linking von Apps konzipiert. Es arbeitet mit dem bekannten Konzept der URL, um eine Beziehung zu gleichen Inhalten oder zu Aktivitäten innerhalb einer App herzustellen. Anders das von allen relevanten Suchmaschinen unterstützte Schema.org: Es zeichnet strukturierte Daten aus und kann deshalb sowohl auf Objekte als auch auf Aktionen verweisen, die eine App oder ein Service damit ausführen. Wehren zeichnet dazu das Szenario eines Nutzers, der mit seinem Mobiltelefon [...]

2015-05-25T20:01:06+02:00Mai 25th, 2015|HTML|Kommentare deaktiviert für Suchmaschine Bing mit Apps im Index

Mit Chrome OS Android-Dateien manipulieren

Das angekündigte Update des Algorithmus der Suchmaschine Google legt den Schwerpunkt darauf, wie Internetseiten auf Mobilgeräten aussehen. Passend dazu hat Google jetzt sein Betriebssystem Chrome OS durch ein Update dazu befähigt, Fotos und andere Dateien auf einem über USB verbundenen Android-Smartphone oder -Tablet zu verändern. Noch ist es eine “experimentelle Funktion“, unterstreicht Google-Mitarbeiter François Beaufort bei seiner Vorstellung des Features auf Google+. Deshalb ist sie auch zunächst nur in der Entwickler-Version von Chrome OS integriert.

2015-04-11T19:50:41+02:00April 11th, 2015|Allgemein, Bildbearbeitung|Kommentare deaktiviert für Mit Chrome OS Android-Dateien manipulieren

Android-Apps mit Visual Studio 2015 entwickeln

Microsoft hat eine Preview der neuen Software-Entwicklungsumgebung Visual Studio 2015 veröffentlicht. Das Programm unterstützt jetzt auch Entwickler, die mit Visual Studio Anwendungen für das Mobilbetriebssystem von Google erstellen wollen. Zu der Entwicklungsumgebung gehört deshalb jetzt auch ein Emulator für Android  zum Testen der mit der Visual Studio 2015 erstellten Android-Apps. Die Visual Studio 2015 Preview unterstützt als Programmierplattformen JavaScript beziehungsweise TypeScript mit Apache Cordova, C++ oder C# über die Xamarin-Tools. Mit dem dazugehörigen Emulator können derzeit zwei Android-Gerätetypen simuliert werden: 5-Zoll-Smartphones mit einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixel und 7-Zoll-Tablets mit einer mit einer Display-Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel. Einige Mankos sind wohl dem frühen Veröffentlichungs-Zeitpunkt geschuldet. So wird unter anderem Grafik mit OpenGL 2.0 noch nicht unterstützt. Zurzeit kann man auch nur Geräte mit API-Level 19 bedienen, da will Microsoft aber noch nacharbeiten. Hyper-V auf der Entwicklermaschine installiert sein, damit es funktioniert. Darüber hinaus bietet der Softwarekonzern mit der Preview eine neue, kostenlose Version der Vorgängerversion Visual Studio 2013 an.

2014-11-19T14:56:34+02:00November 19th, 2014|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Android-Apps mit Visual Studio 2015 entwickeln

Facebooks neues Werbenetz Atlas

Bisher lieferte Facebook seine Ads ja nur auf eigenen Seiten oder in eigenen Apps aus. Jetzt will das Soziale Netzwerk aber auch auf den Seiten Dritter schalten. Webentwickler könnten also recht bald mit den neuen von Facebook eingeblendeten Anzeigen Bekanntschaft machen. Dafür nutzt Facebook das überarbeitete Werbenetzwerk Atlas, das es im letzten Jahr von Microsoft übernommen hatte. Für das Targeting soll der umfangreiche Datenbestand des Sozialen Netzwerks genutzt werden. Dabei nutzt Atlas nicht nur wie beispielsweise Google „normale“ Cookies für die Identifikation, sondern auch Mobile Identifiers wie beispielsweise Apples IDFA oder die Advertising-ID von Android. So kann Atlas auch Werbung in Apps schalten, die keinen Facebook-Login haben. Im Grunde geht es dabei darum, die User über Plattformgrenzen hinweg vom Smartphone bis zum Desktop PC mit zielgerichteter Werbung abdecken zu können. Der Entwickler von Internetseiten freut sich ja schon, wenn die Ads ihm sein Design nicht durcheinanderwürfeln.

2014-09-29T15:33:43+02:00September 29th, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Facebooks neues Werbenetz Atlas

Android dominiert den Smartphone-Markt

Je nach Entwicklungswerkzeug fragt sich so mancher Ersteller von Internetseiten, welche Mobilbetriebssysteme für Smartphones und Tablets er berücksichtigen muss, um auch die immer weiter anwachsende Zahl von Surfern zu erreichen, die nur mit Mobilgeräten unterwegs sind. Die Antwort hat heute das Marktforschungsinstitut IDC gegeben: Im 2. Quartal wurden erstmals mehr als 300 Millionen Smartphones unters Volk gebracht – auf den allermeisten davon läuft Android von Google als Betriebssystem. Das liegt hauptsächlich an der Attraktivität, die das günstige Betriebssystem für Smartphones im niedrigen Preissegment hat. Zwei Drittel der ausgelieferten Android-Smarties kosten weniger als 200 €. Insgesamt hat Android jetzt den absolut dominanten Marktanteil von satten 85 Prozent. Apple ist in der Preisklasse unter 200 € überhaupt nicht vertreten. Dementsprechend ist der Marktanteil von Apple auf eine kleine Nische von 11 Prozent zusammengeschmolzen. Der Rest von Windows Phone, Blackberry und anderen ist nicht mehr der Rede wert. Als Stärkster unter den Schwachen ist auch Windows Phone mit 0,5 Prozent Marktanteil in der Bedeutungslosigkeit angekommen. Wer also als Webdesigner Android berücksichtigt, erreicht schon 85 Prozent, wer dazu noch iOS berücksichtigt sogar 97 Prozent der Nutzer von Smartphones. Eine deutliche Leitlinie!

2014-08-15T20:48:11+02:00August 15th, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Android dominiert den Smartphone-Markt
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