Das Desktop-API von Skype wird im Dezember eingestellt

Der Videofonie- und Chat-Service Skype stellt nach einem Bericht von Heise die 2004 entwickelte Programmierschnittstelle Desktop-API (Application Programming Interface) für seine Anwendung zum Dezember 2013 ein. Programmentwickler sollen stattdessen den Skype-URI (Uniform Resource Identifier) für die Erstellung von Erweiterungen benutzen. Leider bietet der deutlich weniger Funktionen und deshalb auch deutlich weniger Möglichkeiten für Entwickler. Sollte Skype die Ankündigung wirklich umseten, werden zahlreiche Anwendungen für Skype im nächsten Jahr nicht mehr funktionieren. Das betrifft unter Umständen auch Hardware wie beispielsweise Headsets, deren Skype-Steuerknöpfe dann nicht mehr funktionieren werden, räumt der Betreiber selbst ein. Der Grund dafür soll sein, dass das API anders als das URI mobile Anwendungen nicht unterstützt.

2013-10-19T10:45:30+02:00Oktober 19th, 2013|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Das Desktop-API von Skype wird im Dezember eingestellt

SSH-Client Putty 0.63 veröffentlicht

Fast jeder, der mit Internetservern arbeitet oder Internetseiten erstellt, kennt den beliebten SSH-Client Putty als optimales Tool für die Remote-Wartung und Pflege. Insgesamt vier Sicherheitslücken waren in Putty 0.62 sowie den meisten Vorläufern des SSH- und Telnet-Clients bekannt. Deshalb hat Entwickler Simon Tatham eine neue Version erzeugt und jetzt veröffentlicht. Putty und die anderen dazugehörigen Tools stehen in der neuen Version 0.63 als Download zur Verfügung. Jeder Nutzer sollte seine alte Putty-Installation möglichst bald gegen Putty 0.63 austauschen.

2013-08-07T11:15:38+02:00August 7th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für SSH-Client Putty 0.63 veröffentlicht

Seit heute gibt es die neuen Amazon Coins

Der Onlinehändler Amazon hat seine Ankündigung vom Anfang des Jahres wahr gemacht und seine eigene virtuelle Währung, die Amazon Coins,  eingeführt, mit der die Kunden Apps und Spiele einkaufen können. Zur Einführung seiner Amazon Coins teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer oder Käufer des Tablets Kindle Fire kostenlos 500 Coins erhalte – im Gegenwert von genau fünf Dollar (also 3,85 €). Also hat die neue Amazon-Währung einen Wert von 0,77 Eurocent pro Amazon Coin. Diese Kunstwährung wird zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA eingeführt. Für die Amazon-Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel für Käufe von Apps oder aus Apps heraus, erklärte das Unternehmen. Für Entwickler von Anwendungen für das Kindle-Tablet sei das Zahlungssystem eine weitere Möglichkeit, Reichweite und Downloads der eigenen Angebote zu erhöhen. Wie bisher schon geht vom Erlös für die Anwendungen 70 Prozent an die jeweiligen Anbieter und 30 Prozent an Amazon.

2013-05-14T09:08:24+02:00Mai 14th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Seit heute gibt es die neuen Amazon Coins

phpMyAdmin 4.0 jetzt ohne Frames

Mit der neuen Version 4.0 des Datenbankeditors phpMyAdmin, die jetzt zum Download bereitsteht, wurde endlich mit den HTML-Frames Schluss gemacht. Stattdessen wurde eine Baumstruktur in JavaScript für die Navigation eingeführt. Jeder, der Internetseiten erstellt und dazu auch die MySQL-Datenbank nutzt, kennt phpMyAdmin. Das Programm ist ein in PHP geschriebenes Werkzeug, das zur Administration und Pflege von MySQL-Datenbanken über das Internet gedacht ist. Mit phpMyAdmin kann der Entwickler Datenbanken erstellen und löschen, Tabellen und Spalten erstellen, löschen oder ändern, Indizes von Spalten verwalten und SQL-Anweisungen ausführen.

2013-05-06T08:10:26+02:00Mai 6th, 2013|Allgemein, Webwerkzeuge|3 Kommentare

Mit dem Intel XDK kostenlos HTML5-Apps erstellen

Prozessorhersteller Intel hat soeben die erste Generation des webbasierten Entwicklertools XDK vorgestellt. Mit Hilfe von Intels XDK lassen sich in HTML und HTML5, CSS3 und Javascript Mobil-Apps sowohl für Android als auch für iOS erstellen. Beim Intel Developer Forum in Peking wurde das XDK vom Hersteller vorgeführt. Neu programmiert ist das Programm aber nicht – Intel hatte die vorher AppMobi benannte Software im Februar zugekauft und dann umbenannt und angeblich auch verbessert. Die Verwendung von XDK ist weiterhin kostenlos. Der einziger Nachteil der modernen und empfehlenswerten Entwicklungsumgebung: die Entwicklungssoftware XDK läuft nur im Google-Browser Chrome.

2013-04-15T06:23:38+02:00April 15th, 2013|Allgemein, Webwerkzeuge|1 Kommentar

RIM stellt heute Nachmittag Blackberry 10 vor

„Und noch ein mobiles Betriebssystem, das wir beim Erstellen von Internetseiten berücksichtigen müssen“, mag so mancher Web-Entwickler bei der Nachricht von der heutigen Vorstellung von RIM’s neuem Mobilbetriebssystem Blackberry 10 denken. Blackberry 10 gilt als letzte Chance für RIM, das Ruder noch einmal herumzureißen und wieder in die Gewinnzone vorzustoßen. Deshalb hat der Blackberry-Hersteller auch mit allen möglichen Aktionen wie Entwickler-Wettbewerben versucht, Interesse bei Unterstützern zu finden. Ob das wirklich funktioniert, ist allerdings sehr fraglich – RIM hat sich nun mal zu lange auf alten Lorbeeren ausgeruht und dabei die Entwicklung schlicht verschlafen.

2013-01-30T12:16:30+02:00Januar 30th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für RIM stellt heute Nachmittag Blackberry 10 vor

Entwickler-Wettbewerb von RIM verlängert

Blackberry-Hersteller RIM macht zurzeit alles mögliche, um mit seinem neuen Betriebssystem Blackberry 10 zurück in die schwarzen Zahlen zu kommen. Wer nicht nur Webseiten erstellen, sondern auch Anwendungen für Smartphones (Apps) programmieren kann, kann jetzt noch an RIMs Entwicklerwettbewerb "Built for BlackBerry" teilnehmen, denn der Blackberry-Hersteller hat die Laufzeit verlängert. Apps, die mit den Programmierumgebungen Adobe Air, RIMs WebWorks oder Native SDK erstellt wurden, können am Wettbewerb teilnehmen. Zeit ist noch bis zum 18. Februar, also ein knapper Monat. Als Preise stehen über 10 Millionen US-Dollar in Aussicht, mit denen die Einnahmen aus einer App in einem Jahr auf 10.000 Dollar aufgestockt werden.

2013-01-22T13:44:26+02:00Januar 22nd, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Entwickler-Wettbewerb von RIM verlängert

Neue jQuery für Mobilgeräte ohne IE 6 bis 8

Entwickler von Internetseiten, die die JavaScript-Bibliothek jQuery nutzen, haben jetzt die Wahl. Gerade haben die Entwickler ein neues Release von jQuery herausgebracht. Es sind sogar zwei Releases, jQuery 1.9 und jQuery 2.0. Der Unterschied ist grob gesagt, dass jQuery besonders für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets gedacht ist. Deshalb unterstützt sie auch die älteren Microsoft-Browser Internet Explorer 6 bis 8 nicht mehr. Das macht natürlich vom Code her einen schlanken Fuß, was ja auch die Ladezeiten beeinflusst, gerade bei schwächeren Internetverbindungen. Wer unbedingt die älteren Internet Explorer-Versionen noch unterstützen möchte, greift dann halt zur Version jQuery 1.9.

2013-01-16T23:29:26+02:00Januar 16th, 2013|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Neue jQuery für Mobilgeräte ohne IE 6 bis 8

Entwickler mit einer Haltbarkeitsdauer von nur 15 Jahren

Fünfzehn Jahre im Beruf, und wie bei einem Profisportler ist nach Ansicht des Managing Directors bei SAPs India R&D Labs V.R. Ferose die Haltbarkeitsdauer eines Entwicklers überschritten. In einem Interview mit dem indischen Wirtschaftsblatt Economic Times meinte er: "Die Nutzungszeit eines Software-Entwicklers ist heute nicht höher als die eines Kricketspielers und liegt bei rund 15 Jahren. 20-jährige Jungs bringen mehr ein als 35-jährige". Mit der Erfahrung eines Programmierers steigt auch seine Bezahlung bis zum Maximum, was mit ungefähr 52 Jahren erreicht wird. Eine Auswertung der Jobbörse Gulp ergab, dass die Forderungen bei über 60-jährigen Programmierern wieder zurückgehen.

2012-11-20T09:13:06+02:00November 20th, 2012|Allgemein, Javascript, PHP|Kommentare deaktiviert für Entwickler mit einer Haltbarkeitsdauer von nur 15 Jahren

Neuer Kartendienst „Here“ von Nokia

Neben Google Maps, Apple Maps und OpenStreetMap versucht Nokia, seinen neuen Kartendienst "Here" zu etablieren. Wenn man an Apples restriktive Nutzungsmöglichkeiten, Googles Lizenzbedingungen oder die Werkzeugqualität bei OpenStreetMaps denkt, kommt so manchem Entwickler von Internetseiten ein weiterer Kartendienst schon entgegen. Der einfach aufgebaute Map Creator von Nokia stellt wohl die interessanteste Neuerung bei Nokia dar.  Allerdings kann man ihn bisher nur für die Länder Usbekistan, Kirgisistan, Tansania, Angola, Burundi, Sri Lanka, El Salvador, Dominikanische Republik, Jamaika, sowie Antigua und Barbuda nutzen. Eine iOS App auf Basis von HTML 5 und ein Android SDK sind schon angekündigt. Mehr Informationen zum neuen Nokia-Kartendienst Here gibt es bei Golem.

2012-11-14T07:36:37+02:00November 14th, 2012|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Neuer Kartendienst „Here“ von Nokia
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